Der frühere ecuadorianische  Staatspräsident Lucio Gutiérrez wurde gestern, sechs Monate nach seinem Sturz, verhaftet. Er war soeben aus dem Exil zurückgekehrt.
Gutiérrez war mit einem privaten Flugzeug aus Kolumbien gekommen und am Pazifik in der Hafenstadt Manta gelandet. Noch am Flughafen wurde Gutiérrez verhaftet und sofort per Flugzeug in die Hauptstadt Quito gebracht.
Der Vorwurf der Behörden lautet auf Meuterei. In einem Interview hatte Gutiérrez die Rechtmäßigkeit seines Amtsnachfolgers Alfredo Palacio in Frage gestellt.